Es ist schon äußerst merkwürdig die Situation … da wird darüber abgestimmt, dass die freiwilligen Leistungen gekürzt werden in der Gemeinde, allerdings wurden auch Vorschläge zur gerechten Aufteilung aller Leistungen ignoriert. Dem ESV Lok Elstal werden die Mittel in erheblichen Maße gekürzt, Mittel die dringend zur Fortsetzung, auch der ehrenamtlichen Tätigkeiten, benötigt werden.
Fragwürdig warum einige Gemeindevertreter nicht einmal über die Auflösung des Pachtvertrages mit Noch-Bürgermeister Bernd Drees nachdenken und der Schulerweiterungsaffäre im Nachhinein nochmals einen unvergesslich Nachdruck verleihen, dass es so nicht geht! Hier werden Mittel verpulvert, auf die sämtliche Vereine für JAHRE zurückgreifen könnten.
Aber es ist ja nicht nur die Schulerweiterungsaffäre. Die Gemeinde wurde in die Pleite schon fast getrieben und nun steht ein traditioneller Sportverein vor dem Aus, der hunderten von Kindern eine Möglichkeit bietet, außerhalb der Schule, sich frei zu betätigen und das sinnvoll und friedlich! Aber nicht nur Tradition…es ist DER Verein in der Gemeinde, der am meisten bietet, der am meisten die Jugendlichen anspricht und der diese letztendlich “von der Straße” holt.
Die Parteifreunde der Linken, stimmten geschlossen für die Kürzung der Mittel. Liebe Linke…schreibt Ihr es Euch nicht groß auf die Fahne, wie sozial Ihr seid? Werbeslogan adé? Wie unsozial sozial wollt Ihr denn noch werden? Hier hoffe ich auf eine deutliche Abrechnung bei den nächsten Wahlen der Gemeindevertreter.
Ein Schiff sollte kommen…es kam nicht…und kommt nicht…und wird eventl. niemals kommen. Deutliche falsche Kalkulationen des Noch-Bürgermeisters und auch des Landes. Aber da wäre noch das GVZ…auf die Frage bei der Gemeindevertretersitzung an den amtierenden Bürgermeister Bernd Drees: “Es gab doch einige Interessenten im GVZ, was ist nun mit diesen?” Kam die lapidare Antwort: “Darauf muß ich Ihnen keine Antwort geben.” Wo leben wir denn? In einer Welt wo Landrat Schröder versucht auch die SPD zu zweiteilen? Der ebenfalls versucht ein Kraftwerk ins Gelände zu setzen? In einer Welt, in denen einige Gemeindevertreter den Blick Richtung Abstieg richten?
Ich frage mich langsam aber sich: wer hat hier gewählt und wohin wird uns diese Wahl noch führen und vor allen Dingen wohin führt uns der Irrsinn einiger Gemeindevertreter?
Ich selbst bin seit Jahren Mitglied beim ESV (seit 1987) und habe eine Entwicklung erlebt, die seinesgleichen sucht. Das Gelände wurde mühevoll von freiwilligen Mitglieder aufgewertet und in Ordnung gebracht, 1 Platz war früher Schotterwüste…nun Rasen. Die Gebäude wurden sarniert, auch hier hunderte von freiwilligen und für die Gemeinde kostenfreien Stunden…war alles umsonst? 60 Jahre Tradition gehen den Bach runter, scheinbar wegen einiger inkompetenter Gemeindevertreter. Wird dann auch das Kraftwerk bald vor der Tür stehen?
In diesem Sinne…lang lebe die hervorragende Politik!